Ihre Hilfe ereicht die Menschen direkt.
Los Robles / Ex Polvorines und Los Almendros
Hier leben jeweils mehr als 3.000 Menschen in notdürftigen Hütten ohne fließend Wasser und
Strom.
Die sengende Hitze ist nicht auszuhalten.
Jeglicher Baumbestand ist abgehackt worden.
Das Holz fand Verwendung für den Hüttenbau und überwiegend als Feuerholz zum Kochen.
Die Kriminalität ist hoch und weitet sich aus bis auf minimale Notwendigkeiten,
wie das Stehlen von Holz.
Hierfür kommen diese Menschen in die Städte und hacken dort die letzten
Bäume ab, die als Stadtgrün dienen.
In Lebensumständen ohne sanitäre Einrichtungen, eng gedrängt mit Tieren,
die zur Eigenversorgung genutzt werden, geplagt von Ungeziefer und
tropischen Infektionen, finden diese Menschen großteils nur als Tagelöhner Arbeit.
Auch die Kinder haben wenig Möglichkeiten in diesem Umfeld und bedingt
durch die Armut verlassen viele vorzeitig die Schule und suchen ihr Glück auf
dem Arbeitmarkt.
Die Stadtverwaltung sieht weg. Sie hat schon genügend geleistet, indem die
dort lebenden Menschen den Grund kostenfrei zur Verfügung gestellt
bekommen. Versprechungen werden Jahr für Jahr vertagt. Seit Jahren sollten
wir schon Wasser und Strom bekommen,” berichten uns ein Mann vor Ort.
Auch diese Menschen haben erkannt, dass Armut nicht eine Sache des finanziellen Mangels ist,
sondern ein Mangel an Möglichkeiten.
Mit nutzbringenden Bäumen soll der Teufelskreis von Armut, Umweltzerstörung und Hunger
durchbrochen werden.
Die folgenden Bilder zeigen die Situation hier vor Ort:
Diese Art Siedlungen nennen sich „Pueblos Jovenes“ und sind von Familien aus den ländlichen
Gebieten bewohnt.
Die Neemsamenernte ist wie Johannisbeerenpflücken, nur an einem Baum. Da die Samen nur
eine Keimfähigkeit von ca. 6 Wochen haben, ist zügiges Arbeiten erforderlich und es ist -
aufgund der Gebietsgröße von ca. 50.000 km² - leider nicht möglich einfach Samen zur
Selbstzucht an die ca. 1 Mio. betroffenen Bewohner zu verteilen.
Darum der Betrieb der Baumschule, mit der Vorstellung bald jährlich eine Mio. Bäume
auspflanzen zu können mit der Vision, daß sich diese Unternehmung nach ca. 5 Jahren
verselbstständigen wird.
Jeder Baum zählt - als Hilfe zur Selbsthilfe!
Plan Verde ist ein großes Projekt geworden, das viel Mühe und Einsatz erfordert, sowie exaktes
Zeitmanagement und Planungsorganisation.
Als Privatinitiative hat alles begonnen und nun sind finanzielle Mittel nötig, um voll durchstarten
zu können.
Für das gesetzte Ziel jährlich ca. 1 Millionen Bäume auspflanzen zu können, sind regelmäßig
eingehende Spendengelder notwendig für:
- Personal für Samenernte und Aussaat
- Bewässerung und Pflege der Aufzucht
- Auspflanzung der Bäume in den Armutsgebieten
- Schulung der dort lebenden Bevölkerung
Sämtliche eingegangenen Spenden gehen zu 100 % in das Projekt für die Pflanzung
nutzbringender Bäumen, wie Neem und Moringa.
Die Bäume werden direkt an die Bewohner übergeben und gemeinsam im Bereich der
Siedlungen eingepflanzt, bei gleichzeitiger Schulung und Information über Pflege und
Nutzungsmöglichkeiten.
Der Verwaltungsaufwand und die Betreuung der Webseite werden ehrenamtlich geleistet.
Wir sind überzeugt, dass sich durch dieses gemeinsame Engagement Bemerkenswertes
erreichen lässt.
Bilder zum Vergrößern anklicken!
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